12.11.2010

Bahnfinanzierung für Zweigleisigkeit steht. Einsatz von Erfolg gekrönt.

Die Finanzierung des Ausbaus der Zweigleisigkeit der Bahnstrecke Oldenburg Wilhelmshaven ist durch die Entscheidung des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Mittel aus seinem Etat für dieses Projekt zu verwenden, gesichert.


Foto Fotodesign Schreiber: John H. Niemann

Die Finanzierung des Ausbaus der Zweigleisigkeit der Bahnstrecke Oldenburg Wilhelmshaven ist durch die Entscheidung des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Mittel aus seinem Etat für dieses Projekt zu verwenden, gesichert.

«Damit sind unsere langjährigen unermüdlichen Bemühungen, mit denen wir bereits weit vor dem Bau des Containerhafens begonnen haben, von Erfolg gekrönt», so John H. Niemann, Präsident der Wilhelmshavener Hafenwirtschafts-Vereinigung e.V. (WHV e.V.). «Zusammen mit vielen Akteuren aus dieser Region ist an dem Thema gearbeitet worden; noch vor wenigen Tagen haben MdB Hans-Werner Kammer, der AWV-Vorsitzende Martin Steinbrecher und ich ein viel versprechendes Gespräch mit Herrn Staatssekretär Prof. Klaus-Dieter Scheurle im Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Stadtentwicklung geführt und daraus die Hoffnung mitgenommen, dass es zu einer positiven Entscheidung kommen würde», so Niemann weiter.

Die Deutsche Bahn AG hat die Bearbeitung des Projektes mit der Einleitung von Planfeststellungsverfahren für zwei der sechs Einzelabschnitte fortgesetzt.

Die Beseitigung der Langsamfahrstrecken ist bereits erledigt. Der Ausbau des Industriestammgleises ist finanziert und wird noch 2010 fertig gestellt. Der Antrag für das Planfeststellungsverfahren «Umgehung Sande» soll im Frühjahr 2011 gestellt werden, da die Planungen bereits weit fortgeschritten sind.

Die Mittel dienen in erster Linie dem Ausbau der Zweigleisigkeit in zwei Teilabschnitten, aber auch Maßnahmen des Lärmschutzes.

Was weiterhin dringend zu fordern ist, sind der Bau der Umfahrung Sande und die Elektrifizierung der Strecke sowie der geplante Lärmschutz.

Darüber hinaus sind vor Beginn der Baumaßnahmen mit Bahnbetreibern und Bahnnutzern unbedingt Gespräche über Streckensperrungen auf Grund von Baumaßnahmen zu führen.


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