12.11.2020

Containerterminal Wilhelmshaven (CTW) muss gestärkt werden Chancen gegenüber ARA-Häfen


Langsam reift die Erkenntnis, dass eine Zusammenarbeit der Containerhäfen Hamburg, Bremerhaven und Wilhelmshaven die beste Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit gegenüber den ARA-Häfen Antwerpen, Rotterdam und Amsterdam ist.
Nun wächst der Druck, nicht allein wegen der Corona-Pandemie, sich ernsthaft um eine engere Zusammenarbeit zu bemühen.

Die ARA-Häfen verzeichnen Umschlagszuwächse und den 3 deutschen Containerhäfen brechen die Einnahmen weg.

Der Containerterminal Wilhelmshaven (CTW), seit 8 Jahren in Betrieb, liegt weit hinter seinen Umschlagsmöglichkeiten, weil die einmaligen Vorteile, kurze Revierfahrt, Tiefwasserhafen sowie anerkannte Effizienz und Modernität,  nicht hinreichend genutzt werden.

Die einmaligen Alleinstellungsmerkmale des einzigen deutschen Tiefwasserhafen sind geeignet, den ARA-Häfen ernsthaft Konkurrenz zu bieten, wenn es zu einer Bündelung der Kräfte in den drei deutschen Häfen kommt.

„Wir haben als Wilhelmshavener Hafenwirtschafts-Vereinigung e.V. (WHV e.V.) seinerzeit den Containerhafen projektiert und damit den entscheidenden Anstoß für den Bau des CTW gegeben und begleiten und unterstützen die Entwicklung „hautnah“ auch noch heute. Deshalb glauben wir fest an die Stärke und hohe Konkurrenzfähigkeit des CTW“, so John H. Niemann, Präsident der WHV e.V.. „Mit unserer Marketing Organisation Seaports of Niedersachsen sind wir national und international aktiv, um Umschlag für den Wilhelmshavener Hafen und damit auch für den Containerhafen zu generieren.“

Als „common user“–Terminal steht der Hafen allen Reedereien der Welt mit Großcontainerschiffen jeder Größe bei einer Wassertiefe von 18 m LAT (Rotterdam 17,45 m) zur Verfügung.

Optimale Straßen- und Schienenverbindungen ins Hinterland gewährleisten schnelle Verkehre. Über Feederverbindungen ist die Verteilung in die Nord- und Ostsee Anrainerländer gewährleistet.

Das Güterverkehrszentrum (GVZ) hinter dem CTW wächst dank der optimalen Bedingungen und des unermüdlichen Einsatzes der Mannschaft um den Geschäftsführer Andreas Bullwinkel. Nun ist es dringend an der Zeit, diese positive Entwicklung mit hohem Einsatz weiter voranzutreiben. In jeder Krise liegt auch eine Chance.

„Unter den Containerschiff-Kapitänen gibt es ein Kompliment für den Hafen Wilhelmshaven mit seiner Revierfahrt. Sie schwärmen von „Captain’s Paradise“. Wir arbeiten daran, dass immer mehr Kapitäne sich dieses Kompliment zu eigen machen können“, so John H. Niemann.


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