26.04.2017

Kammer: "Wilhelmshaven bleibt richtiger Standort für LNG-Terminal"


So viel verkehrspolitische Prominenz aus dem Bundestag gibt es nicht häufig in Wilhelmshaven. Knapp zehn Mitglieder und Mitarbeiter der Arbeitsgruppe Verkehr der CDU/CSU-Bundes-tagsfraktion besuchte am Sonntag und Montag den Wahlkreis von Hans-Werner Kammer (CDU).
Auf der Agenda der Verkehrsexperten standen unter anderem Informationsgespräche am Jade-Weser-Port und am Öl-Hafen in Wilhelmshaven. Die Abgeordneten, die aus allen Teilen der Bundesrepublik in den Nordwesten kamen, waren voll des Lobes für den Infrastrukturstandort Wilhelmshaven.
Ein zentrales Thema des Besuchs stellte die Frage nach einem Flüssiggasterminal in Wilhelmshaven dar. "Ein Terminal, an dem verflüssigtes Erdgas, genannt LNG, ins deutsche Netz eingespannt werden könnte,  wäre für unsere Region, aber auch für die ganze Bundesrepublik ein riesiger Gewinn", so John H. Niemann, Präsident der Hafenwirtschafts-Vereinigung Wilhelmshaven (WHV e.V.). Um zu prüfen, ob ein solches Projekt umsetzbar wäre, hat die Wilhelmshavener Hafenwirtschafts-Vereinigung e.V. in Zusammenarbeit mit der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer  und MARIKO GmbH in Leer eine Studie in Auftrag gegeben.
Dr. Jörg Niegsch, Geschäftsführer der NWO und Beiratsmitglied der WHV e.V. ist sich heute schon sicher, dass Flüssiggas der Rohstoff der Zukunft sein wird. "Wenn wir uns heutige Prognosen anschauen, sehen wir, dass Gas Kohle und Öl als Brennstoff ablösen und ersetzen wird", so Dr. Niegsch.
Kammer und der Vorsitzende der Arbeitsgruppe Verkehr und digitale Infrastruktur, Ulrich Lange (CSU), unterstrich den Wert dieser Notwendigkeitsstudie. "Von den Ergebnissen der Studie hängt vieles ab. Sollte die Studie zeigen, dass die Bundesrepublik von einem eigenen Flüssiggasterminal profitiert, auch in Hinblick auf die unabhängige, eigene Versorgung, dann ist und bleibt Wilhelmshaven der richtige Standort. Dafür werde ich mich weiterhin einsetzen", so Kammer.

 

Foto: Wahlkreisbüro H-W Kammer von links:
Dr. Jörg Niegsch (NWO), John H. Niemann (WHV e.V.) sowie die Bundestagsabgeordneten Peter Wichtel, Ulrich Lange, Thomas Viesehon, Hans-Werner Kammer, Florian Oßner, Karl Holmeier und Oliver Wittke.


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