12.03.2021

Rainer Beckershaus ist Maritimer Kulturbeauftragter der WHV e.V.


Um einen historischen Poller aus den Zeiten der Kaiserlichen Marine von links: Historiker und Geograph Rainer Beckershaus sowie Heiner Holzhausen, John H. Niemann, und Hans-Joachim Uhlendorf, alle WHV e.V. Vorstand

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde wurde der Historiker und Geograph Rainer Beckershaus gestern vom geschäftsführenden Vorstand der Wilhelmshavener Hafenwirtschafts-Vereinigung e.V. (WHV e.V.) zum MARITIMEN KULTURBEAUFTRAGTEN der WHV e.V. ernannt. Damit obliegt ihm, je nach Aufgabe und Projekt, zusammen mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den drei geschäftsführenden Vorstandsmitgliedern John H. Niemann, Präsident, Hans-Joachim Uhlendorf, Vizepräsident und Heiner Holzhausen, Finanzvorstand, einzelne, dem Bereich der maritimen Wirtschaftsförderung der WHV e.V. zuzuordnende maritime Kulturprojekte mit zu entwickeln.
„Beckershaus gilt als profunder Kenner der Wilhelmshavener Geschichte! Von der Gründung bis zur heutigen Zeit hat er die ganze Hafenentwicklung  „ drauf“, wie man salopp sagt.“, so der geschäftsführende Vorstand der WHV e.V.,“ deshalb freuen wir uns, mit ihm einen weiteren fachkundigen Kenner für das Team gewonnen zu haben.“
Aktuelle Projekte, an denen sich die WHV e.V. intensiv beteiligt, liegen auf der Hand. Allein der Erhalt der sich im Besitz der Stadt befindenden Museumsschiffe „Feuerschiff Weser“ und „ Tonnenleger Kapitän-Meyer“ und deren Integration in einen Museumshafen am Küstenmuseum ist eine besondere Teamherausforderung. Das „Team“, welches entscheidend mit dazu beigetragen hat, dass die „Kapitän-Meyer“ (KM) in Wilhelmshaven bleibt, ist der „Freundeskreis KM“. Mit Hochdruck haben sich die Mitglieder des Freundeskreises unter dem Dach der WHV e.V. und dem Koordinator Heiner Holzhausen, Finanzvorstand, und dem Historiker Rainer Beckershaus sowie weiteren rd. 20 Mitakteuren dafür eingesetzt, dass das technische Unikat und maritime Denkmal „Kapitän-Meyer“, nicht verkauft wurde, sondern ein wesentlicher Bestandteil des zu gründenden Museumshafens am Küstenmuseum wird.
Die rd. 20 Personen kommen aus verschiedenen Institutionen, aus Politik, Stadtverwaltung, Wilhelmshaven Touristik und Freizeit GmbH (WTF), der Vereine „Wilhelmshavener Baukultur“ und „Kulturgut“, dem Nautischen Verein, der Volkshochschule Wilhelmshaven sowie einigen Privatpersonen. Entscheidende Unterstützung haben die Freundeskreismitglieder besonders von den SPD-Politikern MdB Siemtje Möller und MdL Holger Ansmann erfahren.
„Es war bisher eine überaus prägende Zeit, reich an Erfahrungen und Erkenntnissen, seit dem Gründungs- Kick-Off-meeting des Freundeskreises KM bei ALBA, wo die Kapitän-Meyer im Jahr 2018 noch am Kanal-Hafen lag, bis zur heutigen Entwicklung. In zahlreichen Freundeskreissitzungen bei der WHV e.V. und auch vor Ort auf dem Schiff wurden die Voraussetzungen für das Gelingen des Projektes „Kapitän-Meyer“ geschaffen. Heute stehen wir kurz vor dem Beginn der Baumaßnahmen für den Museumshafen am Bontekai, kurz vor der Sanierung des „Feuerschiff Weser“ und dann folgend der „Kapitän-Meyer“. Das alles ist auch deshalb bis hierher gelungen, weil dank der Unterstützung der beiden Abgeordneten MdB Siemtje Möller und MdL Holger Ansmann eine Förderquote von annähernd 90% erreicht wurde und, weil der harte Kern des Freundeskreises KM auch in Zeiten von CORONA nicht locker gelassen hat. Nun gilt es, das Projekt mit denen weiter zu begleiten, die Lust dazu haben zusammen mit dem Team des Küstenmuseums sowie dem Förderverein Küstenmuseum und dem Eigner der Museumsschiffe, Stadt Wilhelmshaven.


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