18.06.2020

PM als Reaktion zu: „Kein Geld für das Lieblingsspielzeug“; WZ vom 16.05.2020

KAPITÄN-MEYER ist ein Unikat und für Wilhelmshaven unbedingt erhaltenswert WHV e.V. fordert sachliche Diskussion


„Wir sind gespannt, zu welchen verbalen Entgleisungen sich Herr Becker, WBV-Ratsherr, noch hinreißen lässt, um die ehrenamtlich tätigen Mitglieder des Freundeskreises KAPITÄN-MEYER zu diskreditieren“, so John H. Niemann, Präsident der Wilhelmshavener Hafenwirtschafts-Vereinigung e.V. (WHV e.V.) und Heiner Holzhausen, Vorstandsmitglied der WHV e.V. und Koordinator des Freundeskreises.  Dieser Freundeskreis ist seinerzeit unter der Leitung der WHV e.V. angetreten, um dem Wunsch der Stadt, unter Mitwirkung des damaligen Oberbürgermeisters Wagner, zu entsprechen, die Sanierung des stadteigenen Museumsschiffes KAPITÄN-MEYER voranzubringen. Das hat diese Gruppe in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung in hervorragender Weise getan. Die gutachterlich ermittelten Sanierungskosten in Höhe von 2,3 Mio.€ sind realistisch. Der zu erstellende Förderantrag inklusive umfassendem Nutzungskonzept, wie immer vom Rat gefordert, soll derzeit dazu dienen, Fördermittel zu beantragen.
Nichts anderes soll der Rat, die Sanierung der KAPITÄN-MEYER betreffend, entscheiden und damit die Verwaltung autorisieren, die entsprechenden Förderanträge beim Bund und beim Land zu stellen. 90% Fördermittelzusage sind ein hehres Ziel; das zu erreichen hat aber nur dann Aussicht auf Erfolg, wenn die Anträge gestellt werden. Und dann, nach Fördermittelzusage eine realistische Nutzungsentscheidung gefällt wird. Andere Hafenstädte haben es mit großem Erfolg auch hinbekommen.
„Die Idee, die beiden Museumsschiffe, am Bontekai zu einem Museumshafen zusammen zufassen und an das Küstenmuseum anzubinden, stellt sich als nachhaltiges Nutzungskonzept dar und ist die Umsetzung eines Teils des vom Rat genehmigten Tourismuskonzeptes
„Es braucht schon ein gewisses maritimes Feeling, sich vorstellen zu können, dass Touristen sich in einem Hafen gerne Schiffe ansehen möchten; nicht nur Kriegs- und Handelsschiffe, sondern auch Museumsschiffe. Das sollte unser Anspruch an Besucher sein, Schifffahrtsgeschichte in der Region zu zeigen. Auch bedarf es einer gewissen visionären Denke, dass Wilhelmshavens Zukunft mehr denn je von seiner Entwicklung am Wasser abhängt. Und dazu wird neben der positiven Entwicklung des Handelshafens in seiner Gesamtheit, die Entwicklung des Tourismus beitragen. Diese Betrachtungsweise erwarten wir von Ratsmitgliedern, die nach außen den drittgrößten und einzigen Tiefwasserhafen der Bundesrepublik repräsentieren wollen“.
Die CORONA-Pandemie wird dazu führen, dass Deutschland als Urlaubsland immer attraktiver wird. Ca.11 Mio. Deutsche machen im Schnitt Urlaub in ihrem Heimatland. Ca.44 Mio. deutsche Einwohner haben ihren Urlaub im Ausland verbracht. Das wird sich zugunsten Deutschlands ändern und damit auch zugunsten Wilhelmshavens.
Tourismus führt zu erheblicher Wertschöpfung und damit zu Beschäftigung vor Ort, das ist bewiesen und, Beschäftigung werden wir in Wilhelmshaven in erheblichem Maße brauchen. Diese Wertschöpfung ist der Einnahmenseite hinzuzurechnen. Auch gehören kalkulatorische Abschreibungen nicht zu den realistischen jährlichen Ausgaben und auch die 150.000€ für eine alle 5 Jahre durchzuführende Werftliegezeit zwecks Wanddickenmessung kann reduziert werden. Es gibt dafür technische Lösungen, ohne das Schiff aus dem Wasser zu heben.
Es macht also Sinn, sich detaillierter und intensiver als bisher geschehen, auch Seitens der Kritiker, mit den Chancen, die in dem Projekt stecken, zu beschäftigen. Die lokale Werftindustrie wird Nutznießer der Sanierung der Schiffe sein.
„Draufhauen, diskreditieren hat noch nie zu einer sachlichen Betrachtungsweise geführt und, vor allen Dingen zu keiner konstruktiven Zusammenarbeit. Dazu gehört auch die Feststellung, dass beide Museumsschiffe schwimmende Denkmale sind und, dass der Rat entschieden hat, beide Schiffe für Wilhelmshaven zu erhalten. Ständiges Nichtentscheiden ist der Sache absolut nicht dienlich.“
Der Vorschlag einen Verein zu gründen, lässt sich locker äußern. Die Segelkameradschaft Störtebeker hat sich über viele Jahre hingebungsvoll unter dem damaligen Vorsitzenden Klaus Vogel und seinen Weggefährten erfolgreich um beide Museumsschiffe gekümmert, mit mäßiger Unterstützung seitens der Stadt aber großem Sponsorentum der maritimen Wirtschaft; auch der WHV e.V.-Mitglieder. Die erfolgreiche Zusammenarbeit ist an der Unfähigkeit und der unlauteren Arbeitsweise des nachfolgenden Störtebeker-Vorstandsvorsitzenden gescheitert; aber auch an dem damaligen Desinteresse der Stadt. Das wird leider gerne vergessen.
Drei Feuerschiffe sind zur Zeit in Deutschland noch im Dienst. Ca. 14 sind als Museumsschiffe in deutschen Häfen im Einsatz. Einen Dampftonnenleger KAPITÄN-MEYER gibt es ein einziges Mal. Das Schiff ist ein technisches UNIKAT an dem z.B. die Azubi`s des WSA und des Marinearsenals Erfahrungen sammeln könnten (Idee von S. Möller).Die Besonderheit ist seine Maschine und der gute technische Zustand. Dass dieses Schiff einen engen Bezug zu Helgoland (Rückgabeverhandlung Helgolands an Deutschland etc.) darstellt sollte auch einem Nautiker im WSA Motivation genug sein, es als Ratsmitglied nicht einfach so verramschen zu wollen. Das wäre auch Affront gegenüber allen Ehrenamtlichen, die sich seit dem das Schiff in Wilhelmshaven ( 15.Mai 1984) stationiert ist, mit viel Herzblut für die Instandhaltung des Schiffes mit Arbeitskraft und Geld eingesetzt haben.
Sehr geehrte Ratsmitglieder, ersparen Sie Wilhelmshaven eine zweite Südzentrale.
„Wir sind gespannt, zu welchen verbalen Entgleisungen sich Herr Becker, WBV-Ratsherr, noch hinreißen lässt, um die ehrenamtlich tätigen Mitglieder des Freundeskreises KAPITÄN-MEYER zu diskreditieren“, so John H. Niemann, Präsident der Wilhelmshavener Hafenwirtschafts-Vereinigung e.V. (WHV e.V.) und Heiner Holzhausen, Vorstandsmitglied der WHV e.V. und Koordinator des Freundeskreises.  Dieser Freundeskreis ist seinerzeit unter der Leitung der WHV e.V. angetreten, um dem Wunsch der Stadt, unter Mitwirkung des damaligen Oberbürgermeisters Wagner, zu entsprechen, die Sanierung des stadteigenen Museumsschiffes KAPITÄN-MEYER voranzubringen. Das hat diese Gruppe in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung in hervorragender Weise getan. Die gutachterlich ermittelten Sanierungskosten in Höhe von 2,3 Mio.€ sind realistisch. Der zu erstellende Förderantrag inklusive umfassendem Nutzungskonzept, wie immer vom Rat gefordert, soll derzeit dazu dienen, Fördermittel zu beantragen.
Nichts anderes soll der Rat, die Sanierung der KAPITÄN-MEYER betreffend, entscheiden und damit die Verwaltung autorisieren, die entsprechenden Förderanträge beim Bund und beim Land zu stellen. 90% Fördermittelzusage sind ein hehres Ziel; das zu erreichen hat aber nur dann Aussicht auf Erfolg, wenn die Anträge gestellt werden. Und dann, nach Fördermittelzusage eine realistische Nutzungsentscheidung gefällt wird. Andere Hafenstädte haben es mit großem Erfolg auch hinbekommen.
„Die Idee, die beiden Museumsschiffe, am Bontekai zu einem Museumshafen zusammen zufassen und an das Küstenmuseum anzubinden, stellt sich als nachhaltiges Nutzungskonzept dar und ist die Umsetzung eines Teils des vom Rat genehmigten Tourismuskonzeptes
„Es braucht schon ein gewisses maritimes Feeling, sich vorstellen zu können, dass Touristen sich in einem Hafen gerne Schiffe ansehen möchten; nicht nur Kriegs- und Handelsschiffe, sondern auch Museumsschiffe. Das sollte unser Anspruch an Besucher sein, Schifffahrtsgeschichte in der Region zu zeigen. Auch bedarf es einer gewissen visionären Denke, dass Wilhelmshavens Zukunft mehr denn je von seiner Entwicklung am Wasser abhängt. Und dazu wird neben der positiven Entwicklung des Handelshafens in seiner Gesamtheit, die Entwicklung des Tourismus beitragen. Diese Betrachtungsweise erwarten wir von Ratsmitgliedern, die nach außen den drittgrößten und einzigen Tiefwasserhafen der Bundesrepublik repräsentieren wollen“.
Die CORONA-Pandemie wird dazu führen, dass Deutschland als Urlaubsland immer attraktiver wird. Ca.11 Mio. Deutsche machen im Schnitt Urlaub in ihrem Heimatland. Ca.44 Mio. deutsche Einwohner haben ihren Urlaub im Ausland verbracht. Das wird sich zugunsten Deutschlands ändern und damit auch zugunsten Wilhelmshavens.
Tourismus führt zu erheblicher Wertschöpfung und damit zu Beschäftigung vor Ort, das ist bewiesen und, Beschäftigung werden wir in Wilhelmshaven in erheblichem Maße brauchen. Diese Wertschöpfung ist der Einnahmenseite hinzuzurechnen. Auch gehören kalkulatorische Abschreibungen nicht zu den realistischen jährlichen Ausgaben und auch die 150.000€ für eine alle 5 Jahre durchzuführende Werftliegezeit zwecks Wanddickenmessung kann reduziert werden. Es gibt dafür technische Lösungen, ohne das Schiff aus dem Wasser zu heben.
Es macht also Sinn, sich detaillierter und intensiver als bisher geschehen, auch Seitens der Kritiker, mit den Chancen, die in dem Projekt stecken, zu beschäftigen. Die lokale Werftindustrie wird Nutznießer der Sanierung der Schiffe sein.
„Draufhauen, diskreditieren hat noch nie zu einer sachlichen Betrachtungsweise geführt und, vor allen Dingen zu keiner konstruktiven Zusammenarbeit. Dazu gehört auch die Feststellung, dass beide Museumsschiffe schwimmende Denkmale sind und, dass der Rat entschieden hat, beide Schiffe für Wilhelmshaven zu erhalten. Ständiges Nichtentscheiden ist der Sache absolut nicht dienlich.“
Der Vorschlag einen Verein zu gründen, lässt sich locker äußern. Die Segelkameradschaft Störtebeker hat sich über viele Jahre hingebungsvoll unter dem damaligen Vorsitzenden Klaus Vogel und seinen Weggefährten erfolgreich um beide Museumsschiffe gekümmert, mit mäßiger Unterstützung seitens der Stadt aber großem Sponsorentum der maritimen Wirtschaft; auch der WHV e.V.-Mitglieder. Die erfolgreiche Zusammenarbeit ist an der Unfähigkeit und der unlauteren Arbeitsweise des nachfolgenden Störtebeker-Vorstandsvorsitzenden gescheitert; aber auch an dem damaligen Desinteresse der Stadt. Das wird leider gerne vergessen.
Drei Feuerschiffe sind zur Zeit in Deutschland noch im Dienst. Ca. 14 sind als Museumsschiffe in deutschen Häfen im Einsatz. Einen Dampftonnenleger KAPITÄN-MEYER gibt es ein einziges Mal. Das Schiff ist ein technisches UNIKAT an dem z.B. die Azubi`s des WSA und des Marinearsenals Erfahrungen sammeln könnten (Idee von S. Möller).Die Besonderheit ist seine Maschine und der gute technische Zustand. Dass dieses Schiff einen engen Bezug zu Helgoland (Rückgabeverhandlung Helgolands an Deutschland etc.) darstellt sollte auch einem Nautiker im WSA Motivation genug sein, es als Ratsmitglied nicht einfach so verramschen zu wollen. Das wäre auch Affront gegenüber allen Ehrenamtlichen, die sich seit dem das Schiff in Wilhelmshaven ( 15.Mai 1984) stationiert ist, mit viel Herzblut für die Instandhaltung des Schiffes mit Arbeitskraft und Geld eingesetzt haben.
Sehr geehrte Ratsmitglieder, ersparen Sie Wilhelmshaven eine zweite Südzentrale.


Wilhelmshavener Hafenwirtschafts-Vereinigung e.V.

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26382 Wilhelmshaven

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Postleitzahl: 26366

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